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Fragebogen-Aktion: Ulla Meurer fordert schulrechtliche Prüfung

Pressemitteilung 09.05.2008

Sozialdemokratin stellt Kleine Anfrage an den Landtag

Erkelenz. Auch der Landtag in Düsseldorf wird sich mit der Fragebogen-Aktion an Erkelenzer Schulen, die von der CDU-Ratsfrau Verena Vitz mit Empfehlungsschreiben der Stadt gestartet wurde, befassen.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Ulla Meurer stellt dazu eine Kleine Anfrage an die Landesregierung, in der sie eine Bewertung der Tatsache verlangt, dass minderjährige Schüler zu Umfragen herangezogen werden, die keinen unmittelbaren schulischen Bezug haben, sondern private familiäre Verhältnisse ausforschen. "Wie sind solche Umfrageaktionen unter Heranziehung von Lehrern und Schülerinnen und Schülern schulrechtlich zu bewerten?" fragt Ulla Meurer.
"Welche Rechte haben die Schulleitungen gegenüber dem Schulträger, solche Befragungsaktionen abzulehnen oder zu verhindern?"
Weiter will sie wissen: "Müssen nach Auffassung der Landesregierung, wenn schon nicht die zuständigen Gremien wie Schulpflegschaften, Rat und zuständige Ausschüsse befasst wurden, die Schulaufsichtsbehörden im Kreis Heinsberg und beim Regierungspräsidenten Köln Fragebogen-Aktionen an Schulen genehmigen?" Außerdem erwartet sie eine Bewertung der Tatsache, dass die Eltern nicht informiert und die entsprechenden Elternvertretungen an den Schulen nicht beteiligt wurden.
"Das gesamte Vorgehen ist unglaublich unsensibel und erschreckend dilettantisch", fasst Ulla Meurer ihre Eindrücke zusammen. "Wenn man den mündigen Bürger so behandelt, darf man sich nicht über den Gegenwind wundern. Ich bin froh, dass es unter den Erkelenzer Eltern kritische Geister gibt, die sich diese Ausforschung der Kinder hinter ihrem Rücken nicht gefallen lassen."

 

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