Meldungen Düsseldorf

Auch älteren Referendaren mit Mängelfächern Verbeamtung anbieten

Pressemitteilung 21.01.2009

SPD-Landtagsabgeordnete Ulla Meurer unzufrieden mit Schulministerin

Kreis Heinsberg. Unzufrieden mit dem "Nein" von Schulministerin Barbara Sommer zur Verbeamtung von fertig ausgebildeten Referendaren über 35 Jahren mit dringend benötigten Fächerkombinationen ist die SPD-Landtagsabgeordnete Ulla Meurer.

In einer Kleinen Anfrage wollte Meurer wissen, wann Lehrkräfte mit Mängelfächern wie Mathematik, Physik, Chemie und Musik auch in Nordrhein-Westfalen den Beamtenstatus erreichen können, obwohl sie bereits die Altersgrenze von 35 Jahren überschritten haben. Doch die Anhebung der Altersgrenze zur Verbeamtung sei derzeit nicht beabsichtigt, lehnt Sommer ab.

"In anderen Bundesländern wie Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz wird den Referendaren in diesen Fällen die Verbeamtung angeboten", weiß Meurer. Und deshalb wanderten die älteren Pädagogen dann auch in diese Bundesländer ab, während die Schüler und Schülerinnen in Nordrhein-Westfalen das Nachsehen hätten und Unterrichtsausfall an der Tagesordnung sei. Wie viele Lehrer in den vergangenen Jahren deshalb abgewandert seien, darüber liegen laut Sommer keine Daten vor.

Wie das Schulministerium in seiner Antwort selbst zugebe, habe das Verwaltungsgericht Düsseldorf in einigen Fällen von Tarifbeschäftigten, die unter Verweis auf den früheren Mangelfacherlass ihre Verbeamtung begehrten, zu Gunsten der Kläger entschieden, in anderen Fällen zu Gunsten des Landes. "Zu beiden Konstellationen", teilt Sommer mit, "laufen derzeit Anträge auf Zulassung der Berufung beim Oberlandesgericht Münster."

Ulla Meurer fordert die Landesregierung Nordrhein-Westfalen dringend auf, die Arbeitsbedingungen vor allem für Lehrer mit Mängelfächern zu verbessern, um eine langfristige Lösung des Problems Unterrichtsausfall zu erreichen.

 

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