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Ulla Meurer: Wann kommen die Mamma-Mobile auch in den Kreis Heinsberg?

Pressemitteilung 07.05.2008

Abgeordnete Ulla Meurer (SPD) wartet auf Antwort der Landesregierung

Kreis Heinsberg. Wann erhalten endlich auch die Frauen im Kreis Heinsberg und Kreis Düren eine Einladung zum Mammographie-Screening? Und wo werden dazu die so genannten Mamma-Mobile eingesetzt? Das wollen die SPD-Landtagsabgeordneten Ulla Meurer und Liesel Koschorreck wissen.

Antwort auf ihre Kleine Anfrage an die Landesregierung haben sie bis jetzt nicht erhalten. "Mammographie ist wichtig, um frühzeitig Krebserkrankungen der Brust zu erkennen", sagt Ulla Meurer. Aus diesem Grunde seien auch 2007 in Nordrhein-Westfalen tausende Frauen, die älter als 50 Jahre sind, per Schreiben aufgefordert worden, sich am Mammographie-Screening zu beteiligen. Dies sollte im Sommer 2007 bereits stattfinden. "Die Untersuchung soll alle zwei Jahre in einer Praxis in der Nähe des Wohnortes durchgeführt werden. Dazu werden Mamma-Mobile eingesetzt", erklärt die Landtagsabgeordnete. Sie weist darauf hin, dass die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden und die Praxisgebühr entfalle.
Ziel des Screenings ist es, eine Akzeptanz von mehr als 70 % der Frauen zu erreichen, damit eine verlässliche Datenlage geschaffen werden kann, um Brustkrebs, die häufigste Krebsart bei Frauen, zum einen rechtzeitig zu erkennen, zum anderen Neuerkrankungen auch nach der Häufigkeit in den einzelnen Regionen zu dokumentieren und statistisch auszuwerten. Nicht zuletzt soll jede Frau ein erstes Bild zum Vergleich bei Veränderungen der Brust haben.

 

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