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Heinsberger Produktbuch verstößt gegen Gleichstellungsgesetz

Pressemitteilung 05.12.2008

Ulla Meurer drängt auf Gebrauch der weiblichen Sprachformen

Kreis Heinsberg. Das "Produktbuch" der Stadt Heinsberg verstößt durch das Weglassen der weiblichen Sprachform an vielen Stellen gegen das Landesgleichstellungsgesetz. Diese Ansicht hat Ulla Meurer dem Heinsberger Bürgermeister Josef Offergeld nicht nur mündlich in der letzten Ratssitzung sondern auch schriftlich mitgeteilt.

Nun sieht sich die SPD-Landtagsabgeordnete durch Frauen-Minister Armin Laschet bestätigt, der auf eine Kleine Anfrage der Sozialdemokratin auf die entsprechenden Paragraphen des Landesgleichstellungsgesetzes, den Leitfaden „Gleichstellung von Frau und Mann in der Rechtssprache“ der amtierenden Landesregierung und auf den Erlass des Justizministeriums, des Ministerpräsidenten und aller Landesministerien vom 24.3.93 verweist. All diesen Vorgaben ist gemein, dass in dienstlichen Äußerungen, in der Amts- und Rechtssprache der Gleichstellung von Frau und Mann Rechnung zu tragen ist.
Das Produktbuch, das die Haushaltsdaten der einzelnen Geschäftsbereiche der Heinsberger Verwaltung enthält, ist nach Ansicht auch der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) als Teil der Haushaltssatzung zu betrachten und muss deshalb neben den männlichen Bezeichnungen wie Notar, Bürgermeister, Mitarbeiter, Bürger usw. auch die weiblichen Formen nennen.

"Das mag sich für viele lächerlich anhören, aber wir Frauen müssen immer wieder darauf hinweisen, dass wir nicht nur 'mitgemeint' werden wollen, sondern gleiche Ansprüche auf Positionen und Beruf haben; nur dann wird sich ein verändertes Rollenbild durchsetzen", ist Ulla Meurer überzeugt. "Ein Umdenken in Politik und Wirtschaft findet nur statt, wenn immer wieder auf ein gleichberechtigtes Nebeneinander der beiden Geschlechter geachtet wird. Dies geschieht auch, indem in allen öffentlich verfassten Schriftstücken und Satzungen auf beide Geschlechter hingewiesen wird. Es klingt zugegeben häufig sperrig, aber ein Umdenken wird nur durch permanentes Wiederholen angestoßen."

 

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