Meine Arbeit im Wahlkreis

Über 60.000 Stunden Unterrichtsausfall - 189 Klassen mit über 30 Schülern

Pressemitteilung 03.06.2009

Ulla Meurer (SPD) kritisiert Negativ-Bilanz für den Kreis Heinsberg

Kreis Heinsberg. "Jetzt haben wir es schwarz auf weiß - errechnet mit Daten der CDU/FDP-Landesregierung: Insgesamt fehlen an den Schulen im Kreis Heinsberg 60,5 Lehrer; der Unterrichtsausfall beträgt 60500 Stunden." Zu diesem Ergebnis kommt die SPD-Landtagsabgeordnete Ulla Meurer, nachdem die SPD-Landtagsfraktion diese Zahlen für jeden einzelnen Kreis zusammengetragen hat. Datengrundlage sind die Antworten des Schulministeriums auf 85 Kleine Anfragen der SPD zur Schulsituation in Nordrhein-Westfalen. Diese mussten dann nur noch zusammengezählt werden, um für das ganze Land eine Lehrerlücke von 4000 Lehrkräften zu errechnen.

Aus dieser Statistik, Stand 26. Mai 2009, geht weiter hervor, dass 37 Schulen im Kreis Heinsberg unterbesetzt sind; das macht bei insgesamt 97 Schulen 38,14 Prozent. "CDU und FDP wollen nicht begreifen, dass Stellen auf dem Papier keinen Unterricht erteilen. Von den Lehrerstellen, die die Landesregierung stets bilanziert, sind über 4000 nicht besetzt. Das wissen wir jetzt für 70 Prozent aller Schulen eindeutig, die restlichen 30 Prozent werden wir ebenfalls noch berechnen", so Ulla Meurer.
Auch dass an den Schulen in unserem Kreis Klassenstärken von über 30 Kindern nicht die Ausnahme seien, sei alles andere als optimal, stellt Meurer fest. So werden im Kreis Heinsberg 5893 Schüler und Schülerinnen in 189 Klassen mit über 30 Kindern unterrichtet, etwa an den Grundschulen Houverath (3 Klassen), Geilenkirchen-Gillrath und –Würm (je 1) und in Heinsberg-Karken und –Straeten (je 1). "Gerade für Grundschüler in der Schuleingangsphase ist es wichtig, ein Klima zu schaffen, in dem die Kinder sich gut konzentrieren und individuell gefördert werden können, besonders wenn jahrgangsübergreifender Unterricht erteilt wird", so die Sozialdemokratin. "Außerdem machen kleinere Klassen auch bestimmte Unterrichtsformen erst möglich."

An den weiterführenden Schulen im Kreis sieht die Situation noch schlechter aus, zeigt die Statistik. So gibt es an der Realschule in Heinsberg Im Klevchen sogar 14 Klassen mit 30 und mehr Kindern, an der Europa-Realschule in Erkelenz 13 Klassen und an der Edith-Stein-Realschule in Wegberg noch 10 Klassen mit dieser Klassenstärke.

Für Ulla Meurer entpuppen sich aufgrund dieser Negativ-Bilanz die von Ministerpräsident Rüttgers gegebene Unterrichtsgarantie und das Versprechen von kleineren Klassen als leere Versprechen.

 

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