ASF-Vorstand neu gewählt - Ferner: Bundesregierung hat mit moderner Gleichstellungspolitik nichts am Hut

Frauenpolitik

Pressemitteilung 05.06.2010

Bei der heute stattfindenden ASF-Bundeskonferenz wurde ein neuer Vorstand gewählt. Neben der Vorsitzenden Elke Ferner gehören dazu die Stellvertreterinnen Evelyne Gebhardt, MdEP, (Baden-Württemberg), Barbara Hackenschmidt, MdL, (Brandenburg) und Marianne Wallach (Nordrhein-Westfalen).

In ihrer Rede auf der Bundeskonferenz forderte Elke Ferner Quoten für Aufsichtsräte und Vorstände sowie die Änderung des Wahlrechts:

„Gleichstellung jetzt!“ heißt das Motto der diesjährigen ASF-Bundeskonferenz. Glücklicherweise müssen wir gleichstellungspolitische Forderungen nicht mehr mühsam durchsetzen. Das ist deutlich leichter geworden, als es noch vor 10 oder 20 Jahren der Fall war. Aber die Forderungen und Beschlüsse der SPD zu einer modernen Gleichstellungspolitik werden noch nicht öffentlich sichtbar.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat, trotz Frau Merkel als Regierungschefin, trotz Frau von der Leyen als Arbeitsministerin und trotz Frau Schröder als Frauen- und Familienministerin mit echter und moderner Gleichstellungspolitik nichts am Hut. Ein Gleichstellungsgesetz oder Quoten für Aufsichtsräte und Vorstände - wie die ASF es seit langem fordert - lehnt Frau Schröder ab, obwohl sich seit Bestehen der freiwilligen Vereinbarung zwischen Bundesregierung und der Wirtschaft nichts geändert hat.

Die Zeit der freiwilligen Vereinbarungen ist vorbei - jetzt ist die Zeit des Handelns! Wir brauchen ein Gesetz, wenn wir nicht nochmals Jahrzehnte verlieren wollen und damit weitere Frauengenerationen von einer gleichberechtigten Teilhabe, von gleichen Karrierechancen ausschließen wollen. Anstatt endlich Partei zu ergreifen und sich unserer Forderung nach einem Gleichstellungsgesetz anzuschließen, taucht Frau Schröder bei diesem Thema schlicht ab.

Nicht nur die Wahl in Nordrhein-Westfalen hat gezeigt, dass unsere parteiinterne Quote wegen des Wahlrechtes nicht immer dazu führt, dass in den Fraktionen nach der Wahl auch mindestens 40 Prozent jedes Geschlechts vertreten sind. Aktuell sind es etwas über 28 Prozent in der neuen Landtagsfraktion der SPD.

Deshalb setzt sich die ASF dafür ein, dass wir - ähnlich wie in Frankreich und anderen Ländern - eine Änderung des Wahlrechtes brauchen, um sicher zu stellen, dass der größte Teil der Bevölkerung in den Parlamenten nicht völlig unterrepräsentiert ist.

Wir müssen jetzt die Grundlagen dafür legen, dass in den nächsten 10 Jahren die Gleichstellung von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft deutlich vorangehen kann!

 
 

Anmeldung zum Newsletter

Newsletter
von Ulla Meurer

Hier gibt es weitere Informationen zum Newsletter.
 

Mitglied werden!

Mitglied werden!

 

NRWSPD

 

WebsoziCMS 3.6.1.9 - 582631 - 3 auf SPD OV Mariadorf-Hoengen - 1 auf SPD Bochum-Rosenberg - 1 auf SPD Espelkamp - 3 auf SPD Ortsverein Tannenbusch Dra - 2 auf SPD Rotthausen - 1 auf SPD Gummersbach - 1 auf SPD Everswinkel - 2 auf SPD-Ortsverein Bochum-Ehrenfel - 1 auf SPD Kierspe - 2 auf SPD Ortsverein Weeze - 1 auf SPD Nümbrecht - 1 auf SPD OV Schönebeck-Bedingrade - 4 auf Jusos Mettmann - 1 auf SPD Ortsverein Bochum-Steinkuh - 1 auf Stadtbezirk Bochum Mitte - 3 auf SPD AG 60 plus - 2 auf SPD Lindlar - 1 auf SPD-Kreistagsfraktion Coesfeld - 1 auf SPD Letmathe - 1 auf SPD-Witten-Bommern - 1 auf SPD Gescher - 1 auf SPD Marienheide - 2 auf SPD Ortsverein Altenberge - 1 auf AsJ Ruhr-Mitte - 1 auf SPD Regionalrat Münster - 1 auf SPD-Stadtverband Eschweiler | - 2 auf SPD Morsbach - 1 auf SPD Annen - 2 auf SPD Ennepetal - 2 auf SPD Gemeindeverband Hüllhorst - 1 auf SPD Bad Godesberg-Nord - 1 auf SPD Essen-Rüttenscheid - 1 auf SPD Hemer - 3 auf SPD-Witten - 1 auf SPD Raesfeld - 1 auf SPD Lembeck - 1 auf SPD Radevormwald - 1 auf Rainer Bovermann - 1 auf Stadtverband Beckum - 3 auf SPD Schwelm - 1 auf SPD Poppelsdorf Südstadt - 1 auf Angelika Esch - 1 auf SGK Olpe - 1 auf SPD Engelskirchen - 2 auf Dietmar Schultheis - 2 auf Petra Crone MdB - 2 auf SPD Reken - 1 auf SPD Sendenhorst - 1 auf SPD UB Borken - 1 auf Mirko Komenda - 1 auf SPD Bochum-Hamme - 1 auf Uwe Leuchtenberg - 2 auf SPD-Kreistagsfraktion WAF - 2 auf SPD Distrikt Ellen - 1 auf SPD Resse - 1 auf Bürgermeister für Wetter - 2 auf SPD-Oelde.de - 3 auf OV Erle-Nord - 2 auf SPD Neunkirchen-Seelscheid - 1 auf SPD Altendorf-Ulfkotte - 1 auf SPD OV Minden-Meißen - 1 auf SPD Ortsverein Telgte - 1 auf Wolfgang Jörg MdL - 2 auf SPD-Stadtverband Dorsten - 1 auf SPD Hille - Politik mit Herz - 1 auf SPD-Fraktion in der Bezirksver - 1 auf SPD Hilchenbach - 1 auf SPD Hürtgenwald - 1 auf SPD Rüdinghausen-Schnee - 2 auf Axel Brauckmüller -

SPD-UB Heinsberg

 

Jusos im Kreis Heinsberg

 

FrauenRat NW e.V.

NRWSPD

 

WebSozis

 

WebSozisNews

13.08.2018 17:20 Demokratie braucht Inklusion – Inklusion ist mehr Lebensqualität für alle
Der Bundesvorsitzende von Selbst Aktiv, Karl Finke, sowie seine Stellvertreterin, Katrin Gensecke, haben sich zu einem ersten Abstimmungs- und Erfahrungsaustausch mit dem neuen Beauftragten für die Belange behinderter Menschen, Jürgen Dusel, in Berlin getroffen. „Demokratie braucht Inklusion. Dies müssen wir in das allgemeine gesellschaftliche Bewusstsein einbringen“, so Jürgen Dusel. „Vor Ende der ersten 100 Tage der Amtszeit gilt

13.08.2018 17:18 Hofabgabeklausel abschaffen
Die Pflicht zur Hofabgabe ist verfassungswidrig. Das entschied der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts in seinem heute veröffentlichten Beschluss über die Pflicht zur Abgabe landwirtschaftlicher Höfe als Voraussetzung eines Rentenanspruchs. Die SPD-Bundestagsfraktion sieht sich bestätigt. „Mit ihrem ‚Nein‘ zur Hofabgabeklausel stützen die Verfassungsrichter in Karlsruhe die Position der SPD-Bundestagsfraktion, deren Ziel die vollständige Abschaffung der Hofabgabeverpflichtung

06.08.2018 17:05 Opfer von Hiroshima und Nagasaki mahnen: Nukleare Abrüstung wichtiger denn je
Im 73. Jahrestag des Abwurfs der ersten Atombombe über Hiroshima am 6. August 1945 sehen wir einen Auftrag für heute und einen kleinen Hoffnungsschimmer – in Japan. „Fast 14.500 Atomwaffen gibt es weltweit – jede einzelne ist Zuviel. Die Krise der atomaren Abrüstung muss endlich überwunden werden. Das mahnen uns nicht nur die schätzungsweise 240.000

Ein Service von websozis.info

 

Counter

Besucher:582632
Heute:26
Online:1