Zeitarbeit darf kein modernes Tagelöhnertum zu Dumpinglöhnen sein

Arbeit und Wirtschaft

Pressemitteilung 28.04.2010

Zu den Ergebnissen der aktuellen Zeitarbeits-Studie der Bertelsmann-Stiftung erklärte die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Hannelore Kraft:

"Wenn es noch eines Beleges bedurfte, dann haben wir ihn jetzt von der Bertelsmann Stiftung erhalten: Zeitarbeit entwickelt sich immer stärker zu einem modernen Tagelöhnertum.

Wir werden ein Stoppsignal setzen gegen den Weg in die Dumpinglohngesellschaft. Die Löhne der Leih- und Zeitarbeiter liegen in Nordrhein-Westfalen nach einer von Landesarbeitsminister Laumann selbst vorgestellten Studie bis zu 43 Prozent unter denen der Festangestellten. 58 Prozent der Arbeitsverhältnisse dauern weniger als drei Monate. Das alles weiß die schwarz-gelbe Landesregierung seit mehr als anderthalb Jahren. Dagegen unternommen hat sie allerdings nichts. Statt Dumpinglöhnen muss das Prinzip vom 'Gleichen Lohn für gleiche Arbeit' gelten. Doch dieses Recht verweigern CDU und FDP den betroffenen Menschen.

Wir wollen, dass die Arbeitsverträge der Beschäftigten von den Aufträgen der Verleihfirmen entkoppelt und maximale Entleihzeiten festgelegt werden. Außerdem muss in jedem Betrieb der Grundsatz 'Gleicher Lohn für gleiche Arbeit' gelten. Leih- und Zeitarbeitnehmer dürfen nicht weiter Beschäftigte zweiter Klasse sein, die unter Tarif bezahlt und nach Belieben geheuert und gefeuert werden können."

 
 

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von Ulla Meurer

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